Was können wir für Dich tun?February 4th, 2010

Du sollst bei der Erstellung einer Website nicht daran denken, was Deine Besucher für Dich tun können, sondern, was Du für Deine Besucher tun kannst. (*)

Bei OpenCritics:
- bekommst Du Infos zu mehr als 15.000 Filmen
- kannst Du Kritiken zu den Filmen schreiben, die Filme bewerten, Kritiken auf Deiner Website anzeigen, Deine Kritiken auf Facebook anzeigen …

Du kennst Dich im Internet richtig gut aus?
- Dann hast Du sicher schon häufiger gedacht: “Also wenn man diese Site X mit der Site Y kombinieren würde, wäre das eine wirklich coole Sache” …. Aber niemand hört auf Dich? Wir hören auf Dich! Als offenes Projekt freuen wir uns über die Integration von OpenCritics in andere Sites (Filmforen, Filmdatenbank? Community ..?) und binden natürlich auch in OpenCritics gerne andere Tools und Dienste ein! Schreib’ einfach uns oder der anderen Site!

Einschub: Wir sind fair. Wer einen tollen Vorschlag macht, wird bei der Umsetzung auch prominent genannt! Du willst “Thomas Brudelfrieders Movie Twitter System” programmieren, und dabei auf OpenCritics zugreifen? Immer zu! Es ist Dein Projekt, genauso wie es unser Projekt ist, und wir geben nicht einmal Namen vor. Und wer sich entsprechend einbringt kommt in den Stiftungsbeirat bzw Vereinsvorstand (genaue Organisationsstruktur formt sich noch) :).

Du bist Programmierer?
- Du hast eine coole Idee, was man mit Filmbewertungen anstellen kann - wir liefern Dir die Schnittstellen! OpenCritics ist ein offenes Projekt. Die Kritiken sind frei lizenziert - finde neue Wege, den freien Content zu nutzen!
- Du hast Bock auf ein cooles Projekt, aber im Moment keine zündende Idee. Da haben wir eine Menge: Facebook-App ausbauen. Die App könnte Dir sagen, mit wem Du als nächstes ins Kino gehen sollte (mögt Ihr die gleichen Filme?). OpenCritics hat noch keine Twitter-Anbindung. Das ist leicht programmiert. OpenCritics könnte auf Einladung Nutzern folgen und Kommentare zu Filmen ‘mitschneiden’ und hier archivieren. Du findest, dass man mit den Infos auf OpenCritics noch viel mehr machen könnte? zB Statistiken wie “Welchen Film mögen Schwätzer am liebsten” (also zu welchen Filmen gibt es die längsten Rezensionen)?

Und noch viel mehr …

Du hast eine eigene Filmseite? Nutze OpenCritics auf Deiner Site. Frag’ uns nach einem Login.

Einfach mitmachen oder Vorschläge/Ideen … schicken!

(*) Zitat frei nach einem schlauen Menschen, den ich gerade zu faul bin nachzuschlagen.

Facebook-AppJanuary 21st, 2010

Die OpenCritics Facebook - Applikation ist fertig! Einfach hier auf das eigene Facebook-Profil installieren.

Ab dann werden Filme die Du auf OpenCritics.de oder z.B. auf einer unserer Partnerseiten wie cinekie.de oder film-rezensionen.de bewertest automatisch in Deinem Facebook-Profil unter “Lieblingsfilme” gesammelt.

Cool, oder? Diese Funktionalität gibt es so bislang nicht und ist auch nur aufgrund des offenen Ansatzes von OpenCritics (freie Lizenzierung, offene Schnittstellen) möglich. Die App ist also nicht nur ein nettes Gimmick sondern Du unterstützt damit auch ein offenes Internet!

Wenn Du möchtest (kann man einstellen) informiert die App auch auf Deinem Dashboard über Deine neuesten Bewertungen, was dann so aussieht:

Fragen und Verbesserungswünsche immer gerne!

Gruß von Lawrence LessigDecember 10th, 2009

Lawrence Lessig ist einer der weltweit bedeutensten Verfassungsrechtler, Jura-Prof in Harvard - insbesondere aber der Gründungsvater der Creative Commons - Initiative.
Wir haben über einige Aspekte von OpenCritics gemailt - dabei wurde mir auch aufgetragen, einen schönen Gruß an alle Mitstreiter auszurichten: “fantastic idea beautifully executed”. So, jetzt werden wir mal nicht rot. Weitermachen! :)

“Warum OpenCritics?”December 4th, 2009

Freie Meinungen? Was soll das bedeuten? Warum ist es gut, dass Kritiken frei lizenziert werden? Film ab!

Mehr Infos - was freie Lizenzierung von Kritiken bewirkt - gibt es hier .

Oder einfach gleich Deine Lieblingsfilme bewerten! (ohne Anmeldung).

Fragwürdige NutzerbewertungenNovember 25th, 2009

Antoine de Saint-Exupéry behauptete in Der kleine Prinz: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Alles Quatsch, sagt beautifulpeople.com. Die Elite-Partnervermittlung nimmt nur „schöne“ Menschen auf – was genau das heißt, entscheiden die Mitglieder.

Nutzerbewertungen jetzt auch für Menschen? Politisch und moralisch ist das mehr als fragwürdig. Dennoch hat die Seite Erfolg – bereits 540.000 Mitglieder sind bestätigt, alle selbstverständlich wunderhübsch.

Am meisten Ablehnungen gab es für die Briten, „Zu hässlich für die Liebe“, titelt sueddeutsche.de. Auch die Deutschen liegen auf den hintersten Plätzen.

Ob Goethe, Schiller, Fontane und andere große Deutsche das gestört hätte?

Dass die Beziehungen, die über beautifulpeople.com entstehen, auch „schöner“ sind als andere, ist nicht belegt (und eher zweifelhaft). Der erste Eindruck mag von Äußerlichkeiten geleitet sein. Doch auf lange Sicht hat Antoine de Saint-Exupéry eben doch Recht.

Webfuture zum ZweitenNovember 20th, 2009

Was haben 3 Gewinner gemeinsam, die nichts gemeinsam haben?

Zunächst einmal Gratulation an:
1. Vatosline: eine Online-Datenbank für Seefahrtszuschläge in der Containerschifffahrt
2. Apprupt: Tracking und Vermarktungs-Tool für App-Store Downloads
3. Gebärdenwerk: ein Online-Kommunikationstranslator für Gehörlose

Gestern Abend haben sich einige der Gründer darüber unterhalten, wie sehr sich alle Konzepte doch unterscheiden. Und gerade bei den Gewinnern könnte man meinen, sie haben nichts gemein. App-Store, Containerschiffahrt, Ein Tool für Gehörlose?

Und doch gibt es eine große konzeptionelle Gemeinsamkeit. Es sind Konzepte, die alle mit einem Plus an Know-How entwickelt wurden. Die Gründer sind nicht nur im Internet/E-Commerce zu Hause sondern bringen zusätzliches Expertenwissen aus einem weiteren Bereich mit. Man kann das gut selbst testen: Ich hätte nie ein Konzept für die Containerschiffahrt oder für Gehörlose entwickeln können, denn von diesen Welten habe ich keine Ahnung.

Und das, meine Damen und Herren, sind die erfolgreichen Gründungs- Konzepte. Wollen wir einmal eine Statistik aufbauen, wie viele mit Expertenwissen aufgebauten Konzepte am Markt bestehen - und wie viele sonstige? Meine Vermutung: Von den Konzepten, die kein besonderes Know-How erfordern (solche wie StudiVZ, Twitter …) überleben 1/100. Von den mit Expertenwissen gestarteten Ventures 1/4.

(Wenn jemand Zweifel hat, ob Apprupt in meine Theorie passt: Wer sich so detailliert wie Apprupt mit dem Vertrieb von Apps im iTunes-Store auskennt bitte die Hand heben)

Zurück zum Wettbewerb: Natürlich gewinnt man selbst immer am liebsten. Machen wir uns nichts vor. Gelingt dies jedoch nicht, ist es schon sehr wohltuend, wenn extrem sympathische Gründer und vor allem zukunftsträchtige Konzepte gewinnen. Und das ist hier definitiv der Fall.

Man kann also neben den Gewinnern der gut vorbereiteten und extrem hochkarätigen Jury nur gratulieren. Von dieser war ich sehr sehr positiv überrascht. Es kamen tatsächlich fachlich spannende Gespräche in jeweils nur 5 Minuten zu stande.

Finale, Finale, oho!November 18th, 2009

Tatsächlich haben wir es geschafft: Beim Webfuture Award, einem Internet- Ideenwettbewerb aus Hamburg, sind wir unter den Finalisten. Wir freuen uns schon sehr auf morgen. Da heißt es beim „Business-Idea-Speeddating“ unser Projekt in 5 Minuten „an den Mann“, beziehungsweise „an die Jury“ zu bringen.

Die Konkurrenz ist allerdings sehr gut, dass wir eher nicht mit einem Platz auf dem Treppchen rechnen. Sechs unserer neun Mitbewerber haben wir im Netz gefunden – und die wollen wir hier mal vorstellen.
(Der Fairness halber alphabetisch ;-))

1. apprupt
iPhone und iPods sind überall. In der U-Bahn, im Büro, im Café. Nützliche Anwendungen (Applications, kurz Apps) für iPhones und iPod Shuffles lassen sich im App-Store kaufen.
Für die Entwickler dieser Apps ist ein effizientes Marketing für ihre Anwendungen unerlässlich. Hier setzt apprupt an: Mit dem Programm namens „Performance Analytics“ lassen sich die Quellen der App Downloads tracken. So kann man genau verfolgen, welcher Marketingkanal am effizientesten ist und welche Kosten eigentlich wo anfallen.
Praktisch!

2. Lokalgold
Im Urlaub auf Sylt gab’s das leckere Bier, doch zu Hause ist es nirgends zu finden. Und die gute Flasche Gin aus München ist auch schon fast leer. Lokalgold kann helfen! Diese Vermarktungsplattform hat sich auf lokale und regionale Spezialitäten aus Deutschland spezialisiert. So wird das traditionelle, hochwertige Lebensmittelhandwerk gefördert. Hier schmeckt man das, was bei großen Fließbandproduktionen oft vergessen wird: Liebe.
Lecker!

3. Cloudtracker
Facebook, Twitter, MySpace, StudiVZ… da verliert man leicht schon mal den Überblick. Im Zeitalter des Web 2.0 ist es für Künstler, Firmen und sonstige VIP unerlässlich, in sozialen Netzwerken unterwegs zu sein. Um hier einen besseren Überblick zu behalten, gibt es Cloudtracker. Hier kann man netzwerkübergreifend Fanaktivitäten beobachten – wo sagt wer was und wie viel? Cloudtracker schließt mit dieser Übersicht eine Wissenslücke und ermöglicht durch die Kontrolle auch einen besseren Kontakt zu Fans.
Endlich Ordnung im Social-Web-Chaos!

4. Movio
Es wird gezwitschert! Twitter ist in aller Munde. Doch manchmal reicht es einfach nicht, ein paar Worte oder ein Bild zu twittern. Manchmal muss es ein Film sein. Movio ermöglicht den mobilen Upload von Videos. Im Fokus steht der schnelle und intuitive Zugriff auf nutzergenerierte Videos aus dem eigenen Netzwerk aus Freunden und Followern.
Praktisch, schnell, benutzerfreundlich!

5. My Charity Stiftung
2,5 Millionen Kinder in Deutschland gelten als „arm“. Die My Charity Stiftung will an diesem schrecklichen Zustand etwas ändern. Im Aktionshaus wird alles rund um Prominente, Medien, Film, Musik und Sport versteigert und der Erlös geht zu 100% (!) an Kinderprojekte.
Idee mit Herz!

6. Gebärdenwerk
Dank der Gebärdensprache können Gehörlose sich visuell verständigen. Doch diese Sprache ist vielen unbekannt – so können viele Texte die Gehörlosen einfach nicht erreichen. Das Gebärdenwerk baut eine Brücke zwischen akustischer und visueller Sprache. Eine tragende Rolle spielen hierbei Gebärdensprach-Filme. Sie vermitteln Inhalte in Deutscher Gebärdensprache mit Hilfe von Videos im Internet oder auf CD-ROM/DVD. Die Produktion dieser Filme wird vom Gebärdenwerk angeboten.
Sehr sinnvoll für alle, die mit Gebärdensprache zu tun haben!

Wie man sieht – richtig tolle Projekte. Umso schöner, dass wir all die kreativen Köpfe hinter den Ideen morgen persönlich kennen lernen können.

Und nicht vergessen: Daumen drücken! ;-)

E(ga)litäre WikipediaNovember 10th, 2009

Was passierte in der Französischen Revolution? Wann war Nixon Präsident? Wer ist Hannah Montana? All dies sind Fragen, die Wikipedia mit wenigen Klicks beantwortet. All dies sind Personen und Geschehnisse, die als „relevant“ gelten. Über die letzte Weihnachtsfeier im Büro steht da nichts. Über den Blindenhund meiner Oma auch nicht. Selbst wenn diese beiden Artikel geschrieben werden würden, wären sie innerhalb kürzester Zeit wieder verschwunden. Nicht, weil sie falsch sind. Sondern weil sie laut Relevanzkriterien irrelevant sind (1).

Paris Hilton vs die Bäckerin
In den eben genannten Beispielen ist es vielleicht nachvollziehbar. Doch wieso sind Krankenkassen relevanter als Krankenhäuser und Berufsfeuerwehren relevanter als freiwillige Feuerwehren? Wieso ist die Arbeit von Paris Hilton relevanter als die der Bäckerin von gegenüber, die jeden Morgen um 3 Uhr aufsteht und die besten Brötchen der Stadt macht? Wieso wird der Verein MOGIS (MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren) gelöscht (2)?

In der Netzwelt entbrennt ein erbitterter Kampf (3), bei dem sich vor allem Inklusionisten dagegen wehren, dass Artikel aufgrund von „Irrelevanz“ gelöscht werden (4). Und das, obwohl selbst Jimmy Wales, der Wikipedia-Gründer, die deutsche Wikipedia für qualitativ hochwertiger hält (5) – wahrscheinlich gerade weil hier gefiltert wird.

Wiki- oder Enzyklo-Pedia?
Die Optionen sind also scheinbar: Eine „Enzyklo-Pedia“ mit echtem Lexikon-Charakter, begrenzter Autorenschaft, hohen Relevanz- und Qualitätskriterien oder eine „Wiki-Pedia“ mit entspannten Kriterien, bei denen jeder über alles schreiben darf.

Für Letzteres spricht die eigentliche Vision des Projekts: „Imagine a world in which every single human being can freely share in the sum of all knowledge. That’s our commitment.“ (6) Wikipedia würde sich mit einem elitär geregelten Online-Lexikon also demnach selbst verraten. Und dennoch: Mit den aktuell geltenden Relevanzkriterien hat sich die Seite den Titel den Online-Lexikon-Papstes gesichert. Die Wikipedianer können mit Recht stolz sein. Das Ziel der verlässlichen Enzyklopädie ist doch durchaus edel und achtbar.

Doch ist nicht schon das „Everyone can edit!“ der Anfang des Problems? Wenn jeder mitmachen darf, können nicht alle Artikel perfekt oder interessant für den Großteil der Bevölkerung sein. – Na und? Wer es besser weiß, kann berichtigen. Und wenn viele den Artikel unwichtig finden, müssen sie ihn ja nicht lesen. Die fünf, zehn oder hundert Menschen, die es vielleicht doch interessiert, freuen sich.
Was ist also wichtiger? Anpassung an die schnelllebige Pop- und Netzkultur mit all ihnen noch so banalen Beiträgen oder das Beharren auf Qualität statt Quantität, gerade weil der Rest des Netzes genug „Überflüssiges“ produziert?

Oder ist Qualität in so einem Falle gar an Quantität messbar: Je mehr desto besser, da nur so möglichst viel freies Wissen gesammelt werden kann – und sei es auf den ersten Blick noch so irrelevant? Die Wikimedianer konnten den Streit nun nicht mehr länger ignorieren und haben nach Berlin eingeladen: “Relevanz in der Diskussion – Was kommt eigentlich in die Wikipedia und was nicht?” (7)

Vorschlag: Duales System
Wir halten ein duales System, wie es auch schon in der Blogosphäre (8) vorgeschlagen wird, für eine weitere bedenkenswerte Option. Das Ganze kann sogar innerhalb der bestehenden Wikipedia umgesetzt werden – ohne etwa eine Aufspaltung des Projekts. Wie schon in der Diskussion zu obigem Artikel vorgeschlagen wird:

Eine zweigliedrige Wikipedia wäre mit Hilfe eines Artikelstatus möglich. Jeder neue Artikel erhält den Status „Entwurf“. Artikel, die den hohen Relevanz- und Qualitätskriterien entsprechen, könnten mit dem Status “Enzyklo” geadelt werden. Sobald eine Änderung erfolgt, fällt die neue Version auf “Entwurf” zurück. Der Leser kann nun selbst entscheiden, ob er in der “Entwurfs” oder “Enzyklo”-Version recherchieren möchte.

Untiefen des Netzes sind keine Alternative
Uns muss klar werden, wie fatal die Alternative ist. Ohne Anlaufstelle für ‚irrelevantes’ freies Wissen geht es verloren. Denn was macht der Autor, der auf der Wikipdia gelöscht wird? Wenn er nicht sowieso schon aufgegeben hat, wird er irgendwo auf einem Portal oder beispielsweise in seinem Blog veröffentlichen. „Aber damit ist das Wissen doch gar nicht verloren“, höre ich die Einwendung „Google hilft!“. Angenommen das stimmt. Angenommen Google findet die Artikel tatsächlich.

Hat der geschasste Autor auch daran gedacht, seinen Beitrag unter eine freie Lizenz zu stellen? Nur frei lizenzierte Beiträge dürfen kopiert werden (um sie weiterzugeben, um sie zu sichern, um auf ihnen aufzubauen, um sie zu verbessern). Nur frei lizenzierte Beiträge sind freies Wissen.

Nur frei lizenziertes Wissen ist frei
Auf der Wikipedia als Anlaufstelle für freies Wissen passiert die freie Lizenzierung automatisch. Aber auf Blogs, anderen Portalen & Co werden viele Autoren vergessen, ihren Beitrag frei zu lizenzieren. Oder sich der Bedeutung gar nicht bewusst sein. Wir sehen: Ohne Anlaufstelle keine freie Information.
Das ist auch der Grund für unsere OpenCritics-Bemühungen. Freie Meinungen sind ähnlich wichtig wie freies Wissen. Nur fristen frei lizenzierte Meinungen noch immer ein Nischendasein, da sich niemand derer angenommen hat. Wir hoffen, dies ein wenig zu ändern.

Oder ein anderes Beispiel: OpenStreetMap, ein großartiges Projekt. Als zentrale Sammelstelle für freies Kartenmaterial sorgt das Projekt dafür, dass niemand vergisst, seinen Beitrag frei zu lizenzieren. Gäbe es so viel freies Kartenmaterial ohne eine große Anlaufstelle? Wohl kaum.

Wir brauchen auch Anlaufstellen für freie, ‘irrelevante’ Informationen
Daher: Es ist nicht wichtig, wie genau wir Autoren ermöglichen, ‚irrelevante’ Beiträge zu veröffentlichen. Ob wir uns doch für einen inklusonistischen Ansatz entscheiden, oder für ein zweigleisigen System auf der Wikipedia (Enzyklopedia-Status für relevante Beiträge) oder für ein zweites, großes, separates Projekt (Wikipedia und Enzyklopedia). Wichtig ist eigentlich nur, dass es irgendeine große Anlaufstelle auch für ‚irrelevante’ Inhalte gibt.

(1) de.wikipedia.org Relevanzkriterien
(2) de.wikipedia.org Seite zu MOGIS
(3) bspw aggregat7.ath.cx - 99 Prozent aller Deutschen sind irrelevant
(4)
leonweber.de, fuechseblog.de spreeblick.com
(5) heise.de newsticker - Deutsche Wikipedia ist besser
(6) Wikimedia Foundation Vision
(7) blog.wikimedia.de Relevanz in der Diskussion
(8) frank.geekheim.de

Artikel zu Kundenbewertungs-systemenNovember 10th, 2009

Im letzten E-Commerce-Magazin (8/2009) haben wir einen Artikel zu Kundenbewertungssystemen veröffentlicht. Wie es sich so gehört ohne mit einem Wort auf OpenCritics einzugehen - unparteiisch könnte ich kaum über unser “Baby” berichten. Einziger Hinweis auf uns also der Unternehmensname. Das schlaue Magazin hat den Artikel auch 1:1 abgedruckt. Aber nicht ohne - als einzige Änderung - unser kleines Unternehmens fälschlich e.velop zu nennen. Danke, liebe Redaktion. Ihr seid blöd und ich bin beleidigt (Ach ja, und wenn ich aus der Schmollecke rauskomme gibt es auch eine inhaltliche Zusammenfassung :-)).

Wordpress & OpenCriticsOctober 13th, 2009

Wir würden uns sehr über Input zu folgender Frage bei der weiteren Widgetentwicklung freuen: Wie lässt sich das Widget vernünftigt mit der Wordpress-Kommentarfunktion kombinieren? Derzeit zeigen einige Blogs das Widget und die Wordpress-Kommentarfunktion untereinander an. Berechtigter Weise wurde an uns herangetragen, dass das nicht so toll aussieht - zwei Textboxen unter dem Blogeintrag verwirren ziemlich.

Wir haben viel hin- und herüberlegt, und Folgendes ist bisher unser bester Lösungsvorschlag:

So können sämtliche Kommentare weiter über Wordpress verwaltet werden. Nur wenn der Besucher das Häkchen gesetzt lässt, wird der Beitrag zusätzlich auch an OpenCritics gesendet. Wenn der User also gar nichts zum Film schreibt, oder OpenCritics doof findet, dann nimmt er das Häkchen raus.

“Creative Commons” ist bereits in allen Widgets verlinkt und mit einer kurzen Erklärung hinterlegt. Diese Erklärung würden wir dann etwas ausführlicher machen, damit Euer User überhaupt weiss, was das soll. Formulierungsvorschläge welcome :-).

Jetzt brauchen wir dringend Eure Meinung: Ist diese Lösung gut? Oder wie kann man sie noch verbessern? Bessere Vorschläge?

Danke!
(PS: Es ist noch eine Menge mehr in der Pipeline: Eine Facebook-App, ein Top10-Widget und ein Kritikwettbewerb (viele Kinokarten zu gewinnen!) … aber wir wollen ja hier nicht zu viel auf einmal verraten!)